Projekte

In diesem Bereich berichten wir beispielhaft über Projekte, die die Stiftung unterstützt.

 

„Der Wünsche­wagen – ­letzte ­Wünsche ­erfüllen“

Der Wünschewagen ermöglicht schwerst­kranken Menschen die Erfüllung ­letzter persönlicher Wünsche am Lebensende. Das 2017 etablierte ­Eh­ren­amts­projekt des ASB richtet sich an Hamburger*­innen jeden Alters und ist für die Fahrgäste kostenlos.

Der Wünschewagen ist ein Angebot des ASB Landesverband Hamburg e. V. In ihm verbinden sich Sanitäts-, Rettungsdienst- und Pflegekompetenz mit ehrenamtlichem Engagement. An Bord wird die medizinische und pflegerische Betreuung der Wünschenden durch geschultes Personal ­gewährleistet. Durch die individuell angepasste Ausstattung können die Fahrgäste komfortabel und sicher an ihr Ziel begleitet werden. Aktuell ist aufgrund der pandemiebedingten Kontakt- und Reisebeschränkungen nur eine geringe Zahl an Fahrten möglich.

 

„KulturLöffel – bunt, wach und mittendrin“

„KulturLöffel – bunt, wach und mittendrin“ ist ein Projekt des Bürgerhaus Barmbek, das in 2020 stattgefunden hat.

Ziel des Projekts war, ein buntes, vielfältiges Miteinander im Stadtteil zu fördern. In netter Gesellschaft sollte zusammen gekocht und gegessen und ein zur Kulinarik passender Kulturbeitrag präsentiert werden, um weitere Einblicke in verschiedene Kulturen zu ermöglichen.

Die Coronapandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen erfordern Flexibilität und ständiges Umdenken. So konnte nur bei der ersten Veranstaltung im Februar 2020 gemeinsam gekocht und gegessen werden. Die weiteren geplanten Termine im März und April mussten verschoben werden.  

 

„Kultur im Treppenhaus und Innenhofereignisse“

Das Bürgerhaus on tour mit Kultur in Barmbek-Nord

Viele von Ihnen kennen das Bür­gerhaus Barmbek durch das Stadt­teilfest KulturBewegt!, das seit mehreren Jahren am letzten Samstag vor den ­Sommerferien stattfindet. Hier trifft sich Barmbek und läutet den Sommer ein. 2020 gebot uns die Pandemie Einhalt: Mitte April war klar, dass das Fest im Sommer nicht stattfinden kann. Was tun, wenn die Künstler*innen schon gebucht sind und die Gelder bereitstehen?

Nach kurzer Schockstarre und einigen Telefonaten mit dem Gesundheitsamt, dem Bezirk, den Sponsoren und den Künstler*innen war das Projekt „Kultur im Treppenhaus und Innenhofereig­­­nis­se“ ­geboren:

Das Bürgerhaus Barmbek geht on tour
mit Kultur in Barmbek-Nord.

Treppenhäuser wurden zu Klangkörpern,­ Balkone zu Rängen, Innenhöfe zu Bühnen für Jonglage und Clownerie. Beim Abwasch im Innenhof irische Klänge oder Musik aus den Siebzigern hören, draußen mitsummen und auf dem ­Laubengang mitschwingen, im Innenhof ­sitzen – erlaubt mit Abstand. Im Treppen­haus ­Harfenklängen lauschen – bei offener Haustür! Für dreißig Minuten zu einer Gemeinschaft werden, trotz Abstand. Sich zunicken – lächeln. Der ­Alltag ist gerade schwer genug.

 

Kultur(S)pass 2020

Kultur(S)pass 2020 ist ein Projekt des Vereins Klassische Musik und Kultur für Kinder e. V., das im vergangenen Jahr stattgefunden hat. Ziel des Projekts war es, Kindern im Alter zwischen 6 und 16 Jahren das Gefühl von Gemeinsamkeit und grenzenlosem Miteinander in der Welt der Kunst und Musik zu vermitteln.Geplant waren 12 Workshops aus den Bereichen Kunst, Tanz und Musik.Wegen der Coronaeinschränkungen konnten viele geplante Rhythmik- und Bodypercussion-Workshops leider nicht stattfinden. Alle Liveveranstaltungen boten nur eine begrenzte Platzanzahl. Deswegen war eine schriftliche Anmeldung zu den jeweiligen Workshops über die Website des Vereins und über Social-Media-Kanäle (Facebook und Instagram) erforderlich.

 

„Grenzen sind ­relativ“ 3. Festival

Am 26. Oktober 2019 fand zum dritten Mal das interdisziplinäre, inklusive und interkulturelle­´Festival „Grenzen sind relativ“ statt. In der „Fabrik“ in Hamburg Altona haben sich über 100 Künstler*innen mit und ohne Handicap, Obdachlose und Geflüchtete verschiedenster Herkunft, Ausstellende und gemeinnützige Organisationen  zusammengefunden.

Zu den Themen des Festivals gehörten Kunstausstellungen, Videokunst, interaktive Erlebniswelten und eine Network-Area. Auf der Bühne erlebten die Zuschauer*innen ein facettenreiches Programm aus Livemusik, Theater, Performance, Kurzfilmen und Moderation. Ein Highlight des Festivals waren die „Art-Clashes“, bei denen die Künstler*innen in verschiedenen Kollaborationen exklusive Performances auf die Bühne brachten.

 

„There’s something wrong with you“

Die Minotauros Kompanie ist das inklusive, professionelle Theaterprojekt der Elbe-Werkstätten, das seit 1999 rund 15 Schauspielarbeitsplätze für Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Handicaps anbietet.

Im Zentrum der Arbeit steht der Mensch mit seinen kreativen Potenzialen, dem durch diese Aus-/Weiterbildung ein Weg zu immer mehr Professionalisierung ermöglicht wird. Auch Menschen mit Behinderung möchten in unserer Gesellschaft durch ihren kreativen und aktiven Beitrag sichtbar werden. Durch die Besonderheiten der mitwirkenden Schauspieler*innen entsteht ein Theatererlebnis der etwas anderen Art. 2019 präsentierte die Minotauros Kompanie mehrere Aufführungen der inklusiven Musiktheaterperformance „Was stimmt nicht mit mir, Dir, uns, Euch?“, die von menschlicher Vielfalt und der Herausforderung, mit ihr umzugehen, handelt.

 

Inselprojekt 2019

In der Schule Rothestraße in Hamburg-Altona förderten wir 2019 ein einjähriges künstlerisch-pädagogisches „Inselprojekt“ mit dem Themenschwerpunkt Gefühlsempfindungen. Bei diesem Projekt wurde während des Unterrichts ein Raum geöffnet, der den Kindern als „Insel“ dient, um etwaigen Schwierigkeiten mit dem Schulalltag Ausdruck zu geben.

Sie fanden dort einen festen, sicheren Rahmen für neue Erfahrungen ohne Leistungsdruck von außen. Insgesamt nahmen 60 Kinder der 3. und 4. Klassen teil. Bei Malen, Mosaik, plastischem Gestalten mit Ton und Papierarbeiten ließen sie ihrer Fantasie freien Lauf und lernten ihre eigenen Grenzen und ihre Persönlichkeit besser kennen.

 

Sommercamp und Herbstcamp 2019

In Glücksburg an der Flensburger Förde fanden im Jahr 2019 schon zum achten Mal die Sommercamps der Hamburger Sommerschule e. V. statt. Insgesamt nahmen 119 Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren teil, die entweder erhöhten Deutschförderbedarf hatten oder deren Familien nicht die über die Mittel verfügen, ihren Kindern einen Urlaub zu finanzieren. In einigen Fällen waren beide Förderkriterien erfüllt. Unter den Kindern befanden sich auch zahlreiche Kinder mit Fluchthintergrund. Das Programm der beiden Sommercamps beinhaltete am Vormittag zwei Deutschstunden sowie Sport- und Bewegungsangebote. Am Nachmittag hatten die Kinder die Möglichkeit, die Zirkusschule ­TriBühne e. V. zu besuchen.

 

Rap-Workshop mit Jan Delay: Kurt-Tucholsky-Schule feiert Sommerfest 

Kurz vor den Sommerferien trafen die Schülerinnen und Schüler der Kurt-Tucholsky-Schule und die Hip-Hop-Crew „Die Dreizehners“ aufeinander, um ein unvergessliches Sommerfest zu feiern. Mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher aus dem Schulumfeld, der Nachbarschaft und der Graffiti- und Breakdance-Szene erlebten einen spannenden und unterhaltsamen Tag. 

 
 

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