Die KurzFilmSchule (KFS) ist ein Projekt der KurzFilmAgentur und der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie will die schulische Filmbildung in Hamburg fördern, indem sie mit ortsansässigen unabhängigen Filmschaffenden eine künstlerische Filmpraxis in die Schulen bringt. In diesem Zusammenhang fand an der Max-Brauer-Schule vom 25. September bis zum 2. Oktober 2015 ein Workshop zur Einführung in das Filmwesen statt. Die zwei Klassen der Oberstufe wurden von sechs Anleiterinnen und Anleitern während des Workshops begleitet.

Zunächst wurden in sieben Gruppen Filmideen und Themen ausgearbeitet. Nach der Ideenfindung folgten die ersten Kameraübungen und eine Technik- und Schnitteinführung. Daraufhin wurden die Ideen nochmals überarbeitet und die ersten Praxiserfahrungen gesammelt. Nach den Dreharbeiten wurde das aufgenommene Material gesichtet, geschnitten und fertiggestellt.

Einer der Filme beschäftigt sich zum einen mit der Situation und Organisation der ­Kleiderkammer für geflüchtete Menschen in den Messehallen und dem Engagement der freiwilligen Helfer. Und zum anderen thematisiert der Film die Situation der Obdach­-losen in Hamburg, die bedingt durch das ­Engagement in der Flüchtlingsarbeit aktuell nicht im Fokus von Helfern und Freiwilligen stehen.

Am zweiten Oktoberwochenende wurden die insgesamt sieben Filme mit Länge zwischen 8 und 20 Minuten im 3001 Kino vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Veranstaltung selbstständig organisiert und moderiert. Einer der Filme wurde vom „abgedreht festival“ ausgesucht und am 10. Dezember 2015 im Metropolis-Kino gezeigt.

 

 

 

 

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