Kick it - United

Seit Anfang des Jahres gibt es die Initiative „Kick it - United“. Zwei Hamburger Bürger hatten die Idee dazu. Aufgrund eigener Erfahrungen mit Flüchtlingen in den Messehallen wollten sie nachhaltig helfen und ein Zeichen setzen. Einfach etwas tun!

Ihren Fokus legten sie auf die Erstaufnahmeeinrichtungen, denn da sahen sie das größte Konfliktpotenzial, bedingt durch die sehr unsichere Lage der Bewohner.

„Integration durch Sport“ lautet die Leitidee des Projektes, die den Menschen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens so Möglichkeiten für Ablenkung und ein Ventil für die angestauten Energien bieten soll. Besonders den jungen Männer ab 18 Jahren, die nicht zur Schule gehen und keine Tagesstruktur haben.

Seit März 2016 fährt die Initiative deswegen mit einem mobilen Soccerfeld von Erstaufnahmeeinrichtung zu Erstaufnahmeeinrichtung – sechs Tage die Woche, an sechs Standorten – um gemeinsam Fußball zu spielen.
„Die Bewohner freuen sich die ganze Woche darauf, dass wir kommen. Und wenn wir da sind, ist richtig Alarm“, stellt Initiator Hannes Nöllenheidt, Gastronom, glücklich fest.

„Das Tollste ist die Dankbarkeit der Bewohner, so etwas erfahren wir in unserem normalen Berufsalltag leider selten. Und tatsächlich haben wir einen sehr positiven Einfluss auf die Atmosphäre vor Ort, das bestätigen uns die Verantwortlichen in den Einrichtungen. Bessere Rückmeldungen kann es nicht geben“, ergänzt Martin Blüthmann, Inhaber einer Werbeagentur und der Zweite im Bunde von „Kick it - United“.

Das Projekt soll weiter wachsen, der Bedarf ist da. Zum einen würden die beiden gern ein oder zwei Fußballplätze dauerhaft aufbauen. Zum anderen wird auch über spezielle Maßnahmen für Mädchen und junge Frauen nachgedacht.

Unterstützt werden Nöllenheidt und Blüthmann, gerade bei der Betreuung wochentags, von Studenten des Hamburger Hochschulsports, finanziell mitunter von Stiftungen.

„Wir sind zwei alte Freunde und hatten den großen Wunsch, aktiv zu werden. Wir wollen zeigen, dass private Initiativen was bewegen können, schnell sind und wirklich konkret helfen können. Auch, indem sie Nachahmer finden und anderen Mut machen.“

 

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Eine neue Orgel für Stellingen

Die Kirchengemeinde Stellingen wünschte sich schon lange eine neue Orgel, denn das alte Instrument pfiff wegen technischer Mängel und minderwertiger Materialien sprichwörtlich leider immer öfter aus dem „letzten Loch“. Unter dem Motto „Stellingen klingt gut" hat die Kirchengemeinde in den vergangenen Jahren Spenden und Fördermittel für ein neues Instrument gesammelt, um den Orgeltraum Wirklichkeit werden zu lassen.

 

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