Bau eines Miniatur-Nomadendorfes anlehnend an die Lebensweise der Karamojong aus Uganda

Während einer gesamten Woche in den Pfingstferien wurde vom Verein Terra Africa e. V. in Kooperation mit der ugandischen Schriftstellerin Luisa Natiwi und 42 Schülerinnen und Schülern der Ganztagsgrundschule Appelhoff aus Steilshoop ein ganz besonderes Projekt umgesetzt:

In produktiver Teamarbeit ist ein Miniatur-Nomadendorf entstanden! Vor und während des Baus wurden die Unterschiede zwischen der nomadischen Lebensweise der Karamojong und der eigenen in Deutschland bzw. im eigenen Stadtteil herausgearbeitet und betrachtet.

Gespannt lauschten die Kinder den Erzählungen von Luisa Natiwi, die im Nordosten Ugandas geboren wurde. Sie berichtete von ihrem Alltag als Nomadin bei den Karamojong, der naturverbundenen Lebensweise in einem Nomadendorf und dem Geben und Nehmen zwischen Mensch und Natur.



Inspiriert von den Ausführungen der Schriftstellerin arbeiteten die Kinder nicht nur an der Planung und dem Bau des Dorfes, sondern interviewten auch Nachbarn und Passanten zu den Themen nomadische Lebensweise und Zivilisation in Europa. Dabei zeigte sich sehr zum Erstaunen der Schülerinnen und Schüler, welche unterschiedlichen Sichtweisen zu diesem Themenbereich existieren und welchen Wissensvorsprung sie bereits in den wenigen Tagen der Projektwoche zur nomadischen Lebensweise erworben hatten.

Mit Hilfe eines Dia-Ratespiels wurde den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus vermittelt, dass es auch in Afrika Großstädte gibt, deren Hausbauweise die der in Europa zum Verwechseln ähnlich sieht. Um dies unmittelbar abzubilden, wurde die Skyline von Kampala, der Hauptstadt Ugandas, aus Schuhkartons nachgebaut.

Das Projekt wurde am 18. Mai 2015 mit einer Präsentation durch die Kinder in der Schule Appelhoff abgeschlossen. Bei diesem Termin war schnell klar: Das Ziel des Projektes, den teilnehmenden Kindern ein Verständnis für den respektvollen Umgang mit der Umwelt im alltäglichen Leben zu vermitteln und ein Gefühl für die Gemeinschaft zu entwickeln, wurde erreicht.

 

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Eine neue Orgel für Stellingen

Die Kirchengemeinde Stellingen wünschte sich schon lange eine neue Orgel, denn das alte Instrument pfiff wegen technischer Mängel und minderwertiger Materialien sprichwörtlich leider immer öfter aus dem „letzten Loch“. Unter dem Motto „Stellingen klingt gut" hat die Kirchengemeinde in den vergangenen Jahren Spenden und Fördermittel für ein neues Instrument gesammelt, um den Orgeltraum Wirklichkeit werden zu lassen.

 

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